Internet
Statement 2026-06
Wie will man eigentlich einen dritten Weltkrieg verhindern, solange sich auf der ganzen Welt in sozialer Hinsicht nichts ändert? Maria Weiß 22.03.2025 Man glaubt doch nicht, daß die Entwicklung der Menschheit stehen bleibt. Die Widersprüche unter den einzelnen Staaten verschärfen sich, die Widersprüche innerhalb der einzelnen Staaten auf der Welt verschärfen sich ebenfalls. Und bitte, wo soll das enden? Wer da glaubt im Frieden, der hat nicht alle Tassen im Schrank. Man sollte doch etwas mehr aus der Geschichte gelernt haben und daraus Konsequenzen für die gegenwärtige Gesellschaft ziehen, um eine solche Katastrophe im Weiteren zu verhindern. Sicherlich, niemals sind alle Menschen für einen Krieg, keineswegs ist die Mehrheit für einen Krieg, aber es kommt trotzdem dazu. Woran liegt das? Es liegt an der Widersprüchlichkeit der Menschheit selbst. Es liegt an der Widersprüchlichkeit, zum Beispiel was die Eigentumsverhältnisse betrifft, aber vor allen Dingen, was das Verhältnis der tagtäglichen Schufterei und Arbeit zu diesen Verhältnissen betrifft. Letzteres ist entscheidend und das bleibt nicht stehen. Und wenn das momentan hier noch ein wenig ruhiger aussieht, dann solle man sich davon nicht täuschen lassen, das hat keine Dauer. Das hat noch nie in der Geschichte der Menschheit eine Dauer gehabt. Warum sollte es denn jetzt plötzlich sein? Sollen die einen sich zufrieden in einem elenden Leben geben? Das werden sie nicht tun. Und die anderen, die von der Ausbeutung der überwiegenden Mehrheit der Menschheit leben, die werden auch nicht ewig bestehen bleiben. Selbst wenn es gegenwärtig noch nicht so offen zutage tritt, es wird kommen. Und wenn man grundsätzlich und historisch an die Entwicklung der Menschheit herangeht, dann weiß man, daß es sich dahin entwickelt. Aber wer handelt schon danach in der Praxis? Darin besteht ein riesengroßes Problem. Wie will man das in der Praxis umsetzen, wie will man solche Erkenntnisse aus der Geschichte in der Praxis umsetzen? Das ist die eigentliche Schwierigkeit. Und woran liegt die? Die liegt unter anderem auch in den Eigentumsverhältnissen. Die einen haben Möglichkeiten etwas zu manipulieren, das ist der kleinere Teil, und der größere Teil hat sie eben nicht, der darf schuften Tag für Tag. Aber wenn da irgendwo mal jemand fragt: Warum schufte ich eigentlich, wofür und für wen bitte schön? Dann geht es natürlich wieder los. Inzwischen haben wir hier eine relativ lange Zeit des sogenannten "Friedens" erlebt. Aber was ist das eigentlich für ein Frieden, in dem man lebt, wo die Ausbeuter weiter ausbeuten können und die Ausgebeuteten nicht wissen, was sie dagegen machen sollen? Das wird nicht ewig so bleiben, da kann man sicher sein, daß auch dieser momentane scheinbare Frieden sicher nicht so bleiben wird. Und mit Frieden meine ich nicht den auf der ganzen Welt, da gibt es genug gegenseitiges Abmurksen für unsinnige fremdbestimmte Interessen, hier sieht es momentan noch nicht so sehr danach aus. Aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen, es bleibt nicht so, das kann gar nicht so bleiben, irgendwann kommt jeder Widerspruch zum Tragen, auch dieser. Auch die Ausbeutung Europas, die der ganzen Welt und des Lebens von anderen, die dafür ihr Leben hergeben, daß sie ackern müssen, – hier in vermeintlich schöner Friedlichkeit, das wird auch nicht so bleiben. Und wenn man noch so sehr die Augen davor verschließt, es wird so nicht bleiben. Aber was nutzt diese ganze Ankündigung, wenn man es nicht materiell tagtäglich zu spüren bekommt? Darin liegt ein gewaltiges Problem. Das liegt darin, daß viel zu viele Menschen inzwischen auf diesem Kontinent von uns zur Befriedung gekommen sind, weil sie von anderen Kontinenten und deren Ackerei leben. Aber wie ändert man das? Allein durch Bewusstsein ist das nicht zu ändern. Das ist immer nur durch Praxis zu ändern und die wird bei der jetzigen Entwicklung leider entsprechend aussehen, da kann man sicher sein. Ich kann nur raten, die politische Entwicklung auf der ganzen Welt zu beobachten und dann daraus die Entscheidung zu treffen, wie oder ob man überhaupt sich in diesem Kontinent und in diesem Land erst recht, eigentlich sicher fühlen kann. Wo ist denn eigentlich der Blick in die Zukunft hier? Der fehlt mir
ehrlich gesagt. Der kann doch nicht in irgendwelchen dämlichen, unsinnigen
herbeigezogenen Umweltproblemen bestehen. Das ganze sogenannte Umweltproblem
ist nichts weiter als Ablenkung von dem gesellschaftlichen Problem. Bevor
das nicht erkannt wird, ist leider auch schwer was zu machen. Aber man
versucht trotzdem, es immer wieder klar zu machen, und vielleicht bleibt
ja irgendwo ein kleines Zipfelchen davon hängen und das Zipfelchen dehnt
sich aus und man hat vielleicht noch einmal eine Chance.
|